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NABU und Naturschutzgemeinschaft Neandertal lehnen Feuerwehrstandort Neanderhöhe ab

9. September 2013     
Eine weitere Bebauung der vorhandenen Freiflächen an der Neanderhöhe wird vom NABU Kreisverband Mettmann und von der Naturschutzgemeinschaft Neandertal aus Gründen des Freiflächenschutzes und wegen des Schutzes des benachbarten FFH- und Naturschutzgebietes Neandertal abgelehnt. Insbesondere die Variante, den Feuerwehrneubau hinter dem Werstoffstoffhof zu realisieren, würde einen besonders hohen Landschaftsverbrauch bedingen, die Bebauung noch weiter Richtung FFH-Gebiet Neandertal verschieben und ein Einfallstor für eine Gewerbebebauung der Neanderhöhe bilden. Für den Schutz der Neanderhöhe haben sich vor der Kommunalwahl bekanntlich die Fraktionen von SPD, Grünen und BmU ausgesprochen - ohne Einschränkungen. Der Vorschlag der Verwaltung für die Neanderhöhe leidet vor allem auch unter der Absicht / Notwendigkeit die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte an der Schimmelbuschstraße zu belassen und nur für die hauptamtlichen Kräfte an der Neanderhöhe bauen zu wollen. Unter dieser Trennung würde der Betrieb der Feuerwehr leiden und es würden erhebliche weitere Kosten für zusätzliche Fahrzeuge und weitere Kosten für den Standort Schimmelbuschstraße anfallen. Wir sind überzeugt, dass die Variante Neubau am jetzigen Standort noch nicht mit der notwendigen Ernsthaftigkeit geprüft worden ist. Am alten Standort ist Planungsrecht gegeben und die nachteilige Trennung der Standorte für haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrkräfte entfiele.

Erhaltung der Neanderhöhe kommt nicht voran

6. September 2011     
Die Flächen an der Neanderhöhe sind von hoher Bedeutung als Abstandsfläche  und Lebensraumergänzung für das FFH-Gebiet  / NSG Neandertal sowie unverzichtbar als Teil der gewachsenen Kulturlandschaft südlich des Neandertals.
Diese Flächen sind zusätzlich wegen ihrer Bodenqualität von hoher Bedeutung für unsere heimische Landwirtschaft.
Im Kommunalwahlkampf 2009 spielte die Erhaltung der Flächen an der Neanderhöhe eine bedeutende Rolle. Über 3.000 Bürger und -innen haben sich auf Unterschriftslisten der Naturschutzgemeinschaft Neandertal  für den Erhalt dieser Flächen und gegen ein Gewerbegebiet Neanderhöhe ausgesprochen.
Wie man am Wahlergebnis  ablesen konnte, haben viele Bürger und Bürgerinnen Ihre Wahlentscheidung  von der Haltung der Parteien zur Neanderhöhe abhängig gemacht.      
B.90 / Grüne, BmU und SPD haben sich vor der Wahl aus ökologischen Gründen
uneingeschränkt für die Erhaltung der Landschaft an der Neanderhöhe und gegen ein Gewerbegebiet Neanderhöhe ausgesprochen.

Die Naturschutzgemeinschaft Neandertal und sicherlich viele Bürger und Bürgerinnen, die ihre Wahlentscheidung von der Haltung zur Neanderhöhe abhängig
gemacht haben, erwarten, dass dieses Wahlversprechen ohne Einschränkung eingehalten wird.

Die Mitglieder der  Naturschutzgemeinschaft Neandertal haben seit einiger Zeit den
Eindruck, dass die Verwaltung und Verwaltungsspitze in Fragen der Neanderhöhe
versucht, ihre eigene Politik zu  machen und die politischen Entscheidungen zur Erhaltung der Neanderhöhe nicht in angemessener Zeit umsetzt.           

Wir sind überzeugt, dass die Erhaltung der Landschaft an der Neanderhöhe nicht von der Frage von Ersatzflächen und nicht von der Meinung des Planungsbüros
im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts abhängig gemacht werden darf.

Die Mitglieder der Naturschutzgemeinschaft Neandertal werden die Umsetzung des
Wahlversprechens "Erhaltung der Neanderhöhe" engagiert weiterverfolgen und wenn
nötig, wieder in die Öffentlichkeit gehen.

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Vielen Dank den über 3000 Bürgern, die uns durch ihre Unterschrift für den Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen auf der Neanderhöhe unterstützt haben.

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Auszug aus der Rheinischen Post vom 21. Januar 2010: (Link zum kompletten Artikel)

Aus für Gewerbegebiet

In Erkrath wird die Neanderhöhe als Gewerbegebiet aufgegeben. Bestehende Betriebe wie der Wertstoffhof und das Abschleppunternehmen sollen langfristig umgesiedelt werden. Neue Flächen für Firmen am Kemperdick geplant.

Mit der Mehrheit von SPD, BmU und Grünen ist im Planungsausschuss das bislang von der alten Ratsmehrheit aus CDU/FDP geplante Gewerbegegebiet an der Neanderhöhe endgültig gestoppt worden. Der Flächennutzungsplan soll nun so geändert werden, dass künftig nur noch Landwirtschaft, Naturschutz und Grünfläche im Vordergrund steht.

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Kommunalwahlergebnis 2009

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Aktuelle Stunde - Lokalzeit Düsseldorf vom 20.7.2009
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Infostand gegen geplante Baugebiete
Infostand nsgneandertal Neanderhöhe Hochdahler Sommerfest
An den kommenden Samstagen informieren wir an verschiedenen Standorten über die
drohende Bebauung der Neanderhöhe mit bis zu 15 m hohen Gewerbehallen und sammeln Unterschriften dagegen. Vielleicht schauen Sie einmal vorbei.

nächste Samstags-Termine:

8. + 9. August auf dem Sommerfest
der Hochdahler Werbegemeinschaft
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PlUV-Sitzung vom 18.6.2009

Die Naturschutzgemeinschaft ist enttäuscht über die ablehnende Haltung der Vertreter von CDU und FDP. Die gestrige Sitzung war aber gleichwohl aus unserer Sicht ein Erfolg, da unser Anliegen - die Rettung der Neanderhöhe als Teil der Landschaft und als wichtiges Stück Heimat - durch die Besucherzahl von ca. 150 Bürgerinnen und Bürger weiter in die Öffentlichkeit getragen wurde.
Wir sind optimistisch, die Bebauungsabsichten von CDU und FDP letztlich verhindern zu können.
Hier können die Wähler und Wählerinnen entscheidende Beiträge durch ihre Stimmen bei der
Kommunalwahl am  30.08.2009 leisten.

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Naturschutzgemeinschaft stellt Bürgerantrag


Die Naturschutzgemeinschaft beantragt, die Vorbereitungen für die geplante Gewerbebebauung
der Neanderhöhe einzustellen und die Ausweisung der Fläche als Fläche für die
Landwirtschaft und in noch festzulegendem Umfang als Fläche für Maßnahmen zum
Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft
vorzubereiten.                  Den kompletten Antrag finden Sie hier.

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Rückblick auf  2008    -     Ausblick auf  2009

Seit über einem Jahr informiert die Naturschutzgemeinschaft Neandertal die Öffentlichkeit über die zu befürchtende Landschaftszerstörung und über die drohenden Gefahren für das FFH-Gebiet / NSG Neandertal durch das geplante Gewerbegebiet auf der Neanderhöhe.


Die geplante Gewerbebebauung - insbesondere nach dem aktuellen Planungs-verfahren mit bis zu 12 m hohen Gewerebehallen bis dicht an das FFH-Gebiet / NSG Neandertal – würde aus folgenden Gründen schwere Schäden für Menschen, Natur und Landschaft verursachen:
hier weiterlesen
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Kartoffelfest auf der Neanderhöhe
    - Nachlese -




Ein Projekt von Elmar Stertenbrink und der Naturschutzgemeinschaft macht anschaulich, was auf die Flächen der Neanderhöhe gehört:

Landwirtschaft und nicht Gewerbehallen.

Natur- und umweltverträglich baute Elmar Stertenbrink mit Hilfe von zwei belgischen Kaltblütern Kartoffeln auf der Neanderhöhe an. Die Ernte wurde am 20. + 21. September bei einem Kartoffelfest gefeiert.

Zahlreiche Besucher konnten sich bei Sonnenschein alte Arbeitsweisen des Kartoffelanbaus anschauen, und ein paar Informationen über die Planungen auf der Neanderhöhe aus erster Hand erfahren. Alt und Jung hatten sichtlich Spaß, hinter dem Pferdegespann die Kartoffeln zu lesen. Viele nutzten die Chance, die eigene Ernte zum Einlagern zu erwerben.
Die Kinder kamen beim Drachen steigen lassen und am Kartoffelfeuer voll auf ihre Kosten.

Wer auf dem Fest die Chance verpasst hat, Kartoffeln der Sorte Belana oder Filea zu erwerben, kann dies bei Familie Stertenbrink jetzt noch nachholen.

kein Gewerbe auf der Neanderhöhe

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Gewerbehallen verschandeln die NeanderhöheSo könnte es mal aussehen!

Immer mehr Gewerbeobjekte stehen leer, das Gewerbegebiet Bessemer Feld kann nur sehr schleppend vermarktet werden; dies scheint keine Rolle bei den Planungen zu spielen.
Die blauen Hallen stellen schematisch den ersten Schritt des aktuellen Bebauungsplanverfahrens dar. Gelb dargestellt ist die Reserve, die der neue Flächennutzungsplan ermöglichen würde. Die Bewaldung am oberen Rand gehört schon zum Naturschutzgebiet Neandertal.



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Gemeinsame Presseerklärung                                                                06.03.2008

Bürgerverein Hochdahl  -  Naturschutzgemeinschaft Neandertal

Der Bürgerverein Hochdahl und die Naturschutzgemeinschaft Neandertal lehnen die großflächig geplante Gewerbebebauung der Neanderhöhe entschieden ab.

Die in den Bauleitplänen ( 69. Flächennutzungsplanänderung, Bebauungsplan Nr. XII 1 A ) vorgesehene Bebauung, die von der Hochdahler Straße bzw. Professor-Sudhoff-Straße fast bis an den südlichen Rand des Neandertals reichen würde, würde die Landschaftsstruktur und damit auch wertvolles Ackerland ( Lössböden ) unwiederbringlich zerstören und dem NSG und dem FFH-( Flora-Fauna-Habitat ) Gebiet Neandertal schweren Schaden zufügen.

Das prähistorische Neandertal ist weltbekannt als Gebiet von hohem natur-historischem und entwicklungsgeschichtlichem Rang. Auch unter diesem Gesichtspunkt wäre es unverantwortlich, die Neanderhöhe durch die geplante massive Ansiedlung von Gewerbebetrieben stark zu entwerten.

Auch mit dem heute veröffentlichten „Masterplan für ein Weltkulturerbe der Eiszeit“ ist es nach unserer Auffassung nicht vereinbar, die Neanderhöhe massiv mit Gewerbehallen zu bebauen.

Für die nächste Zeit sind gemeinsame Infostände geplant, um den Bürgern das ganze Ausmaß der geplanten gravierenden Landschaftsveränderung auf der Neanderhöhe deutlich zu machen und um weitere Unterschriften gegen die geplante großflächige Gewerbebebauung der Neanderhöhe zu sammeln.

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Heckenpflege am NeandertalAm  Samstag, den 15.12.2007  führten die Aktiven von NABU KV Mettmann, Naturschutzgemeinschaft
Neandertal und Bewohner der Siedlung Neanderhöhe eine gemeinsame Heckenpflegeaktion durch.

Es wurde die ca. 200 m lange Feldhecke zwischen Bleikart / Betriebshof Schönmackers und dem Neandertal abschnittsweise zurückgeschnitten.
Neben der eigentlichen Heckenpflege (Verjüngungsrückschnitt)  sollte die Öffentlichkeit auf diesen Teil der
Erkrather Landschaft und auf die geplante Zerstörung der Neanderhöhe mit bis zu 12 m hohen Gewerbehallen hingewiesen werden.
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Planungen am Neandertal gehen in die nächste Runde

Wie befürchtet hat die Mehrheit im Planungs- und Umweltauschuss die Offenlage des Bebauungsplans Gewerbegebiet Neanderhöhe beschlossen. Der Bebauungsplan ermöglicht auf 8ha (entspricht ca. 10 Fußballfeldern) bis zu 12m hohe Gewerbehallen in einem landschaftlich wertvollen Bereich am Neandertal. Gleichzeitig wurde die Änderung des Flächennutzungsplanes auf der Neanderhöhe vorangetrieben. Es werden damit zusätzlich zum geplanten Gewerbegebiet 8ha große Reserveflächen für zukünftige Gewerbeansiedlungen vorgehalten, die bis ans Naturschutzgebiet/FFH-Gebiet Neandertal reichen.

Mit der Veröffentlichung der Offenlage hat jeder/jede innerhalb einer vierwöchigen Frist die Möglichkeit Bedenken und Vorbehalte gegen die Planungen vorzubringen.

Die Naturschutzgemeinschaft Neandertal lehnt die Planungen vehement ab.

Im Kreis Mettmann werden pro Tag 4000m² Boden durch Baumaßnahmen unwiederbringlich versiegelt. Gleichzeitig stehen viele Gewerbe- und Industrieobjekte leer und können nicht wieder vermarktet werden. Vorrangiges Ziel der Kommunen muss es sein, erst diese Flächen wieder auf den Markt zu bringen, statt ständig neue Bebauungsflächen auszuweisen.
Dieses Problem hat mittlerweile sogar auch Umweltminister Uhlenberg (CDU) erkannt und versucht mit seinem Programm „Allianz für die Fläche“ gegenzusteuern.

Seit Jahren wird der Biotopverbund zwischen den Bruchhausener Feuchtwiesen und dem Neandertal durch Anlage und Pflege von Hecken durch den NABU (auch mit finanzieller Unterstützung der Stadt Erkrath) angestrebt. Tieren soll es dadurch ermöglicht werden sich im Schutz der dichten Hecken zwischen den verschiedenen Lebensräumen zu bewegen und auch neue zu besiedeln. Erste Einschränkungen des Konzepts mussten schon durch den Bau des neuen Schwimmbads hingenommen werden. Das geplante Gewerbegebiet wird den Biotopverbund weiter aufweichen. Greifvögeln, Kiebitzen und Fledermäusen wird zunehmend der Lebensraum genommen.

Die Mettmanner Hochflächen bieten mit ihren in der Eiszeit enstandenen Lösslehmböden die produktivsten Agrarflächen überhaupt. Die Landwirtschaft sieht sich durch die zunehmende Versiegelung der Böden bald nicht mehr in der Lage ausreichend Lebensmittel zu produzieren. Jeden Tag werden in NRW etwa 30ha landwirtschaftliche Fläche ihrer eigentlichen Nutzung entzogen.

Das weltberühmte Neandertal hat man bisher immer in Verbindung gebracht mit idyllischen Schluchtwäldern, Wasseramseln und Eisvögeln am geschwungenen Lauf der Düssel. Noch hat man an der Neanderhöhe den weiten Blick auf dieses Schmuckstück. Viele Erkrather und Besucher des Neandertal werden sich mit diesem Gewerbegebiet nicht abfinden.

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Erkrather Jugend engagiert sich

Jugend engagiert sich für das Neandertal

Danke für Eure Unterstützung an Kari-Ann, Saskia und Fritzi

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Warum diese Eile?

Sitzung des Planungs- und Verkehrsauschusses am Dienstag 13.11.2007 um 17:00 im
Bürgerhaus Hochdahl zum geplanten Gewerbegebiet Neanderhöhe

Obwohl die ergänzende FFH-Studie noch nicht vorliegt wird laut Tagesordnung zur Flächennutzungsplanänderung (Vorlagen-Nr.157/2007) und dem Bebauungsplan (Vorlagen-Nr. 156/2007) Gewerbegebiet Neanderhöhe  die Offenlage durchgeführt.

Kommen Sie zahlreich und zeigen Sie, wie wichtig Ihnen das Neandertal ist.

 
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Gründungsveranstaltung der Naturschutzgemeinschaft Neandertal am 23.8.2007

Aufgeschreckt von den aktuellen Planungen zur Wohnbebauung "auf den zwölf Morgen" und dem Gewerbegebiet Neanderhöhe kamen im Mai 2007 rund 50 Personen zu einer Informations-veranstaltung im Bürgerhaus zusammen.
Man war sich einig, daß große Gewerbehallen in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet Neandertal verhindert werden müssen. Wie "gut" sich massive, 10m hohe Hallen in die Landschaft einfügen kann man sich gegenüber dem Schwimmbad schon live ansehen.
Als einzelner könne man nur wenig ausrichten und so war schnell die Idee geboren, ein dauerhaftes Forum zum Schutz des Neandertals zu gründen. Man erinnere sich nur an den massiven öffentlichen Protest, der damals die geplante Wohnbebaung Neanderbogen im Landschaftsschutzgebiet verhindern konnte.

Am 23. August 2007 traf man sich wieder mit 40 Personen, um die Kräfte zu bündeln und gründete einstimmig die Naturschutzgemeinschaft Neandertal und einen Sprecherkreis aus 7 Mitgliedern.