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Naturschutz- gemeinschaft Neandertal |
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HomeErhaltung der Neanderhöhe kommt nicht voran6. September 2011Die
Flächen an der Neanderhöhe sind von hoher Bedeutung als
Abstandsfläche und Lebensraumergänzung für das
FFH-Gebiet / NSG Neandertal sowie unverzichtbar als Teil der
gewachsenen Kulturlandschaft südlich des Neandertals. Diese Flächen sind zusätzlich wegen ihrer Bodenqualität von hoher Bedeutung für unsere heimische Landwirtschaft. Im Kommunalwahlkampf 2009 spielte die Erhaltung der Flächen an der Neanderhöhe eine bedeutende Rolle. Über 3.000 Bürger und -innen haben sich auf Unterschriftslisten der Naturschutzgemeinschaft Neandertal für den Erhalt dieser Flächen und gegen ein Gewerbegebiet Neanderhöhe ausgesprochen. Wie man am Wahlergebnis ablesen konnte, haben viele Bürger und Bürgerinnen Ihre Wahlentscheidung von der Haltung der Parteien zur Neanderhöhe abhängig gemacht. B.90 / Grüne, BmU und SPD haben sich vor der Wahl aus ökologischen Gründen uneingeschränkt für die Erhaltung der Landschaft an der Neanderhöhe und gegen ein Gewerbegebiet Neanderhöhe ausgesprochen. Die Naturschutzgemeinschaft Neandertal und sicherlich viele Bürger und Bürgerinnen, die ihre Wahlentscheidung von der Haltung zur Neanderhöhe abhängig gemacht haben, erwarten, dass dieses Wahlversprechen ohne Einschränkung eingehalten wird. Die Mitglieder der Naturschutzgemeinschaft Neandertal haben seit einiger Zeit den Eindruck, dass die Verwaltung und Verwaltungsspitze in Fragen der Neanderhöhe versucht, ihre eigene Politik zu machen und die politischen Entscheidungen zur Erhaltung der Neanderhöhe nicht in angemessener Zeit umsetzt. Wir sind überzeugt, dass die Erhaltung der Landschaft an der Neanderhöhe nicht von der Frage von Ersatzflächen und nicht von der Meinung des Planungsbüros im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts abhängig gemacht werden darf. Die Mitglieder der Naturschutzgemeinschaft Neandertal werden die Umsetzung des Wahlversprechens "Erhaltung der Neanderhöhe" engagiert weiterverfolgen und wenn nötig, wieder in die Öffentlichkeit gehen. _____________________________________________________________ _____________________________________________________________ Auszug aus der Rheinischen Post vom 21. Januar 2010: (Link zum kompletten Artikel) Aus für Gewerbegebiet
In Erkrath wird die Neanderhöhe als
Gewerbegebiet aufgegeben. Bestehende Betriebe wie der Wertstoffhof und
das Abschleppunternehmen sollen langfristig umgesiedelt werden. Neue
Flächen für Firmen am Kemperdick geplant.
Mit der Mehrheit von SPD, BmU und Grünen ist im Planungsausschuss das bislang von der alten Ratsmehrheit aus CDU/FDP geplante Gewerbegegebiet an der Neanderhöhe endgültig gestoppt worden. Der Flächennutzungsplan soll nun so geändert werden, dass künftig nur noch Landwirtschaft, Naturschutz und Grünfläche im Vordergrund steht. _____________________________________________________________
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Aktuelle Stunde - Lokalzeit Düsseldorf vom 20.7.2009
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Infostand gegen geplante Baugebiete ![]() An den kommenden Samstagen informieren wir an verschiedenen Standorten über die drohende Bebauung der Neanderhöhe mit bis zu 15 m hohen Gewerbehallen und sammeln Unterschriften dagegen. Vielleicht schauen Sie einmal vorbei. nächste
Samstags-Termine:
8. + 9. August auf dem Sommerfest der Hochdahler
Werbegemeinschaft
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PlUV-Sitzung
vom 18.6.2009 Die
Naturschutzgemeinschaft ist enttäuscht über die
ablehnende Haltung der Vertreter von CDU und FDP. Die
gestrige Sitzung war aber gleichwohl aus unserer
Sicht ein Erfolg, da unser Anliegen - die Rettung der
Neanderhöhe
als Teil der Landschaft und als wichtiges Stück Heimat - durch
die
Besucherzahl von ca. 150 Bürgerinnen und Bürger
weiter in die
Öffentlichkeit getragen wurde.
Wir sind
optimistisch, die Bebauungsabsichten von CDU und FDP letztlich
verhindern zu können.
Hier können
die Wähler und Wählerinnen entscheidende
Beiträge durch ihre Stimmen bei der
Kommunalwahl
am 30.08.2009 leisten.
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Naturschutzgemeinschaft stellt Bürgerantrag Die Naturschutzgemeinschaft beantragt, die Vorbereitungen für die geplante Gewerbebebauung der Neanderhöhe einzustellen und die Ausweisung der Fläche als Fläche für die Landwirtschaft und in noch festzulegendem Umfang als Fläche für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft vorzubereiten. Den kompletten Antrag finden Sie hier. _____________________________________________________________
Rückblick
auf 2008
- Ausblick auf 2009
Seit über einem Jahr informiert die Naturschutzgemeinschaft Neandertal die Öffentlichkeit über die zu befürchtende Landschaftszerstörung und über die drohenden Gefahren für das FFH-Gebiet / NSG Neandertal durch das geplante Gewerbegebiet auf der Neanderhöhe. Die geplante Gewerbebebauung - insbesondere nach dem aktuellen Planungs-verfahren mit bis zu 12 m hohen Gewerebehallen bis dicht an das FFH-Gebiet / NSG Neandertal – würde aus folgenden Gründen schwere Schäden für Menschen, Natur und Landschaft verursachen: hier weiterlesen _____________________________________________________________
Kartoffelfest auf der Neanderhöhe
- Nachlese -
Ein Projekt von Elmar Stertenbrink und der Naturschutzgemeinschaft macht anschaulich, was auf die Flächen der Neanderhöhe gehört: Landwirtschaft und nicht Gewerbehallen. Natur- und umweltverträglich baute Elmar Stertenbrink mit Hilfe von zwei belgischen Kaltblütern Kartoffeln auf der Neanderhöhe an. Die Ernte wurde am 20. + 21. September bei einem Kartoffelfest gefeiert. Zahlreiche Besucher konnten sich bei Sonnenschein alte Arbeitsweisen des Kartoffelanbaus anschauen, und ein paar Informationen über die Planungen auf der Neanderhöhe aus erster Hand erfahren. Alt und Jung hatten sichtlich Spaß, hinter dem Pferdegespann die Kartoffeln zu lesen. Viele nutzten die Chance, die eigene Ernte zum Einlagern zu erwerben. Die Kinder kamen beim Drachen steigen lassen und am Kartoffelfeuer voll auf ihre Kosten. Wer auf dem Fest die Chance verpasst hat, Kartoffeln der Sorte Belana oder Filea zu erwerben, kann dies bei Familie Stertenbrink jetzt noch nachholen. ![]() _____________________________________________________________ Immer
mehr Gewerbeobjekte stehen leer, das Gewerbegebiet Bessemer Feld kann
nur sehr schleppend vermarktet werden; dies scheint keine Rolle bei den
Planungen zu spielen. _____________________________________________________________
Gemeinsame
Presseerklärung
06.03.2008 Bürgerverein Hochdahl - Naturschutzgemeinschaft Neandertal Der Bürgerverein Hochdahl und die Naturschutzgemeinschaft Neandertal lehnen die großflächig geplante Gewerbebebauung der Neanderhöhe entschieden ab. Die in den Bauleitplänen ( 69. Flächennutzungsplanänderung, Bebauungsplan Nr. XII 1 A ) vorgesehene Bebauung, die von der Hochdahler Straße bzw. Professor-Sudhoff-Straße fast bis an den südlichen Rand des Neandertals reichen würde, würde die Landschaftsstruktur und damit auch wertvolles Ackerland ( Lössböden ) unwiederbringlich zerstören und dem NSG und dem FFH-( Flora-Fauna-Habitat ) Gebiet Neandertal schweren Schaden zufügen. Das
prähistorische Neandertal ist weltbekannt als Gebiet von
hohem natur-historischem und entwicklungsgeschichtlichem Rang. Auch
unter
diesem Gesichtspunkt wäre es unverantwortlich, die
Neanderhöhe durch die geplante massive
Ansiedlung von Gewerbebetrieben stark zu entwerten.
Auch mit dem heute veröffentlichten „Masterplan für ein Weltkulturerbe der Eiszeit“ ist es nach unserer Auffassung nicht vereinbar, die Neanderhöhe massiv mit Gewerbehallen zu bebauen. Für die nächste Zeit sind gemeinsame Infostände geplant, um den Bürgern das ganze Ausmaß der geplanten gravierenden Landschaftsveränderung auf der Neanderhöhe deutlich zu machen und um weitere Unterschriften gegen die geplante großflächige Gewerbebebauung der Neanderhöhe zu sammeln. _____________________________________________________________________ Am Samstag, den 15.12.2007
führten die Aktiven von NABU KV
Mettmann, NaturschutzgemeinschaftNeandertal und Bewohner der Siedlung Neanderhöhe eine gemeinsame Heckenpflegeaktion durch. Es wurde die ca. 200 m lange Feldhecke zwischen Bleikart / Betriebshof Schönmackers und dem Neandertal abschnittsweise zurückgeschnitten. Neben der eigentlichen Heckenpflege (Verjüngungsrückschnitt) sollte die Öffentlichkeit auf diesen Teil der Erkrather Landschaft und auf die geplante Zerstörung der Neanderhöhe mit bis zu 12 m hohen Gewerbehallen hingewiesen werden. ______________________________________________________________________
Planungen am Neandertal gehen in die nächste Runde Wie befürchtet hat die Mehrheit im Planungs- und Umweltauschuss die Offenlage des Bebauungsplans Gewerbegebiet Neanderhöhe beschlossen. Der Bebauungsplan ermöglicht auf 8ha (entspricht ca. 10 Fußballfeldern) bis zu 12m hohe Gewerbehallen in einem landschaftlich wertvollen Bereich am Neandertal. Gleichzeitig wurde die Änderung des Flächennutzungsplanes auf der Neanderhöhe vorangetrieben. Es werden damit zusätzlich zum geplanten Gewerbegebiet 8ha große Reserveflächen für zukünftige Gewerbeansiedlungen vorgehalten, die bis ans Naturschutzgebiet/FFH-Gebiet Neandertal reichen. Mit der Veröffentlichung der Offenlage hat jeder/jede innerhalb einer vierwöchigen Frist die Möglichkeit Bedenken und Vorbehalte gegen die Planungen vorzubringen. Die Naturschutzgemeinschaft Neandertal lehnt die Planungen vehement ab. Im Kreis Mettmann
werden pro Tag 4000m² Boden durch
Baumaßnahmen unwiederbringlich versiegelt.
Gleichzeitig stehen viele Gewerbe- und Industrieobjekte leer und
können nicht wieder vermarktet werden. Vorrangiges Ziel der
Kommunen muss es sein, erst diese Flächen wieder auf den Markt
zu bringen, statt ständig neue Bebauungsflächen
auszuweisen. Die Mettmanner Hochflächen bieten mit ihren in der Eiszeit enstandenen Lösslehmböden die produktivsten Agrarflächen überhaupt. Die Landwirtschaft sieht sich durch die zunehmende Versiegelung der Böden bald nicht mehr in der Lage ausreichend Lebensmittel zu produzieren. Jeden Tag werden in NRW etwa 30ha landwirtschaftliche Fläche ihrer eigentlichen Nutzung entzogen. Das weltberühmte Neandertal hat man bisher immer in Verbindung gebracht mit idyllischen Schluchtwäldern, Wasseramseln und Eisvögeln am geschwungenen Lauf der Düssel. Noch hat man an der Neanderhöhe den weiten Blick auf dieses Schmuckstück. Viele Erkrather und Besucher des Neandertal werden sich mit diesem Gewerbegebiet nicht abfinden. ___________________________________________________________ Erkrather Jugend engagiert sich Danke für Eure Unterstützung an Kari-Ann, Saskia und Fritzi ____________________________________________________________ Warum diese Eile? Sitzung des
Planungs- und Verkehrsauschusses am Dienstag 13.11.2007 um 17:00 im Obwohl die ergänzende FFH-Studie noch nicht vorliegt wird laut Tagesordnung zur Flächennutzungsplanänderung (Vorlagen-Nr.157/2007) und dem Bebauungsplan (Vorlagen-Nr. 156/2007) Gewerbegebiet Neanderhöhe die Offenlage durchgeführt. Kommen Sie zahlreich und zeigen Sie, wie wichtig Ihnen das Neandertal ist. Gründungsveranstaltung der Naturschutzgemeinschaft Neandertal am 23.8.2007 Aufgeschreckt von den aktuellen Planungen zur
Wohnbebauung "auf den zwölf Morgen" und dem Gewerbegebiet
Neanderhöhe kamen im Mai 2007 rund 50 Personen zu einer
Informations-veranstaltung im Bürgerhaus zusammen. Am 23. August 2007 traf man sich wieder mit 40 Personen, um die Kräfte zu bündeln und gründete einstimmig die Naturschutzgemeinschaft Neandertal und einen Sprecherkreis aus 7 Mitgliedern.
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